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Kiefergelenkanalyse
Zu Beginn einer kieferorthopädischen Behandlung
sollten gestörte Muskel-Kiefergelenksbeziehung
untersucht werden. Besondere diagnostische Maßnahmen
sind dafür notwendig.
Erst danach kann eine fehlerhafte Zahnstellung
dauerhaft und erfolgreich in ein harmonisches
Gleichgewicht überführt werden.
Zahnfehlstellungen sind
oft Verbunden mit einer gestörten Muskelfunktion.
Chronische Schmerzen (verminderte
Leistungsbereitschaft/Migräne) können direkte Folgen
einer Bissfehlstellung sein.
In vielen Fällen ist es möglich, einen harmonischen
Gleichgewichtszustand zwischen Gelenken, Muskulatur
und Zahnstellung wiederherzustellen. Es ist daher
wichtig, mit dem Hauszahnarzt, Physiotherapeuten,
Homöopathen, Logopäden oder dem HNO-Arzt einen engen
Kontakt zu halten.
Bracketumfeldversiegelung
Die Bracketumfeldversiegelung ist der beste Schutz für
Ihre Zähne! Bei einer kieferorthopädischen
Behandlung ist eine Bracketumfeldversiegelung
wichtig und sinnvoll. Schon beim gesunden Zahn ist
eine Versiegelung in vielen Fällen nötig. Nur allzu
leicht finden Bakterien Platz, sich in die vielen
Hohlräume und Nischen, die durch die Brackets
entstehen, einzunisten. Dadurch hat die Karies
während einer kieferorthopädischen Behandlung
natürlich mehr Möglichkeiten sich auszubreiten.
Selbst bei einer optimalen täglichen Reinigung, die
während einer Korrektur natürlich wichtig ist, ist
die Gefahr und die Möglichkeit, dass die Zähne
angegriffen werden, wesentlich höher.
Was geschieht bei einer Versiegelung?
Interessant ist es zu wissen, dass der Zahnschmelz
die härteste Substanz in unserem Körper ist,
trotzdem ist auch er bei Säureattacken angreifbar.
Bei dem Anbringen und Kleben der Brackets auf die
Zahnoberfläche werden gefährdete Zähne gereinigt und
mit einem Speziallack versiegelt. Der Zahnschmelz
wird so an den Bändern und Brackets durch das
Versiegelungsmaterial zusätzlich geschützt. Eine
sehr wichtige Investition zum Schutz Ihrer Zähne.
Die Versiegelungen sollten ca. alle 3 Monate
erneuert werden während einer festsitzenden
Behandlung.
Was Sie sonst noch tun können...
Des Weiteren ist es wichtig die eigene Zahnpflege in
Zusammenarbeit mit dem Hauszahnarzt durch
professionelle Zahnreinigungsmaßnahmen und
Fluoridierungen zu ergänzen. So lässt sich die
Gefahr von Zahnschäden kontrollieren und vermeiden.
Über eine entsprechende Versiegelung beraten wir Sie
ausführlich im Rahmen Ihrer Behandlung!
Schnarchertherapie
Schnarchen ist nicht nur ein weit verbreitetes
akustisches Phänomen, sondern auch ein Symptom für
eine mögliche gesundheitliche Gefährdung. Ein
beträchtlicher Anteil der Bevölkerung leidet unter
schlafbezogenen Atemstörungen, z.B. die sog.
obstruktive Schlaf-Apnoe, die Ursache für
verschiedene Herzerkrankungen sein kann.
Man unterscheidet zunächst mildes von krankmachendem
Schnarchen. Geeignete Diagnosen sollten von
Pneumologen, HNO-Ärzten Internisten oder
Schlafmedizinern der Schlaflabore vorgenommen
werden. Parameter können u.a. der
Apnoe-Hypopnoe-lndex (AHI) sein; zusätzliche
wichtige Kriterien sind aber auch die Messung der
Sauerstoffsättigung des Blutes durch eine
Pulsoxymetrie, die C02 Anreicherung des Blutes sowie
die Tagesbefindlichkeit des Patienten.

In der interdisziplinären Zusammenarbeit kann das
milde Schnarchen (AHI < 25) in vielen Fällen
erfolgreich mit Intraoralen
Schnarch-Therapie-Geräten behandelt werden. Das
Behandlungsgerät unterdrückt dabei das Schnarchen
durch Vorverlagerung des Unterkiefers ohne
Beeinträchtigung des Zungenbereichs, so dass eine
gute Patientenakzeptanz gewährleistet ist. |
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Zahnschmuck
Schöne Zähne sind ein Geschenk. Aber sie noch zu
verschönern, ist nicht unmöglich. Ob durch
Zahn-Tattoos verziert oder mit Brillianten veredelt,
Zahnschmuck verleiht Ihrem Lächeln das besondere
Etwas. In den U.S.A. trägt mittlerweile fast jeder
vierte Jugendliche Zahnschmuck und auch in Europa
wird die Tendenz zu verschönerten Zähnen
wahrnehmbarer. Weitgehend unbedenklich ist
Zahnschmuck, wenn er vom Zahnarzt eingesetzt wird.
Hier besteht eine immer größer werdende Auswahl an
Schmuckstücken aus Goldfolie, 24-karätigem Gold oder
Kristallglas in unterschiedlicher Größe und Farbe.
Wer will und es sich leisten kann, kann sich
natürlich auch mit einem echten Brillanten
verschönern.
Fachgerecht angebracht behindert moderner
Zahnschmuck weder beim Essen noch beim Sprechen.
Selbst die Zahnpflege ist unproblematisch.
Grundsätzlich wird Zahnschmuck nur oberflächlich mit
einem transparenten Kunststoff aufgeklebt.
Um ausreichenden Halt zu erzeugen, wird vorher der
Zahnschmelz angeraut. Der Schmuck hält maximal 2-3
Jahre, kann aber problemlos wieder entfernt werden,
ohne dass der Zahn Schaden nimmt. Voraussetzung ist
allerdings stets eine gute Mundhygiene - an allen
Zähnen - besonders jedoch im Bereich der
Schmuckstücke.
Sportschutz
Der Mundschutz wird heute als sehr wichtig von der
Gesellschaft für Kieferorthopädie, des freien
Verbandes niedergelassener Zahnärzte und
Oralchirurgen angesehen. Beliebte Sportarten wie
Boxen, Hockey, Kampfsportarten, Polo, Rugby,
Football usw. gelten als die Ursprungssportarten für
Sportler-Mundschutz.
Auf dem Markt sind unterschiedliche Arten
erhältlich. Individuell hergestellter Mundschutz ist
den konfektionierten Mundschutztypen eindeutig
vorzuziehen. Neben den Polyurethane-, Silicone- und
Kautschuk-Verfahren, haben sich die
Ethyl-Vinyl-Acetate durchgesetzt. Dieses Material
entspricht den Anforderungen des
Bundesgesundheitsamtes, der American Food and Drug
Administration und anderen Kontrollorganen.
Laminierung mit attraktiven Farben sind möglich.
Dies ist bei Jugendlichen von großer Bedeutung, da
die Farbauswahl die Akzeptanz und den Gebrauch
außerordentlich erhöhen. Sollten trotz aller
Vorsichtsmaßnahmen Zähne oder Zahnbruchstücke
herausgeschlagen werden, sollten diese Teile in
einer Zahnrettungsbox mit Zellnährlösung bis zur
zahnmedizinischen Behandlung aufbewahrt werden.
Deshalb wird dringend empfohlen, dass in den
Erste-Hilfe-Koffer der Sportvereine die
Zahnrettungsbox zur Standard-Grundausrüstung gehört.
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